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SEPA, Instant Payments – was müssen Unternehmen jetzt beachten?

Vor knapp zwei Jahren waren Unternehmen in Europa mit der Umstellung ihres Zahlungsverkehrs auf die neuen, verpflichtenden SEPA-Formate beschäftigt. Über die Freude über die erfolgreich abgeschlossenen Projekte darf man jetzt aber nicht vergessen, dass am 1. Februar 2016 noch eine weitere SEPA-Frist wartet.

SEPA Frist am 1. Februar 2016: Aus für BIC, Nischenprodukte und lokale Formate
Denn ab dem Datum müssen auch Nicht-Euro-Länder die SEPA-Formate nutzen, BIC fällt weg, auch Endverbraucher müssen dann zwingend IBAN nutzen. Eine Konvertierung der bisherigen Bankdaten in IBAN ist ab dann nicht mehr vorgesehen. Lokale Formate (DTAUS) werden abgeschafft. Für den gesamten innereuropäischen, und damit auch inländischen, Zahlungsverkehr muss das SEPA ISO 20022 XML-Format für Überweisungen und Lastschriften genutzt werden. Zahlungen unter EBICS können seit November 2015 nur noch mit Ausführungsdaten vor dem 1.2.2016 eingereicht werden. Nischenprodukte müssen mit den SEPA-Regularien übereinstimmen. In Deutschland bedeutet dies, dass das ELV-Verfahren ausläuft. Insbesondere in den Fällen, in denen Unternehmen Dienstleister für die Konvertierung von Formaten genutzt haben, gibt es also noch etwas zu tun. Auch wer das ELV-Verfahren nutzt, muss sich damit befassen, hierfür eine andere Lösung zu finden. Weitere Details zu den Regularien finden Sie auf der offiziellen Seite des European Payments Council.

Ab November 2017 wird auch der DTI als Auftragsart und Format komplett eingestellt, somit müssen alle betroffenen Kunden, die die Sammlerauflösungen nutzen, bis dahin auf camt.054 umstellen.

Instant Payments – Echtzeitzahlungsverkehr ab November 2017
Ein neues Thema, das im europäischen Zahlungsverkehr von sich reden macht, ist die Zahlmethode „Instant Payments“. Instant Payments soll einen Zahlungsverkehr in Echtzeit ermöglichen. Bisher wird für eine Überweisung bis zu einem Geschäftstag benötigt, mit Instant Payments wird diese Zeit also deutlich verkürzt, so dass Firmenkunden und Endverbraucher davon profitieren werden. In einer Pressemitteilung vom 27. November gab das Euro Retail Payments Board an, dass es den European Payments Council auffordert, bis Ende nächstes Jahres ein Konzept zu entwickeln und dieses bis November 2017 zu implementieren. Es handelt sich diesmal um eine freiwillige Angelegenheit.

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