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EMIR und die Herausforderungen für Treasurer

Neue Reporting-Pflichten für Finanzakteure und Unternehmen bei OTC-Derivaten

Als Reaktion auf die Finanzkrise haben die USA bereits im Jahre 2010 den Dodd-Frank-Act erlassen mit dem Ziel, außerbörslich und somit ohne Aufsicht gehandelte Derivate zu regulieren. Die EU zieht mit der European Market Infrastructure Regulation (EMIR), (EU) 648/2012 nach: Voraussichtlich ab Februar 2014 müssen Unternehmen ihre OTC-Derivate einem zertifizierten Transaktionsregister mitteilen. Das gilt auch für interne Derivate, die zwischen der Konzernzentrale und den Tochtergesellschaften gehandelt werden. Dadurch sollen die Transaktionen zwischen den Akteuren transparenter und die Kontrolle erleichtert werden.

Firmen, deren Derivate eine marktabhängige Clearingschwelle übersteigen, müssen diese zudem über eine zentrale Stelle clearen. Auch wenn sicher nicht alle Unternehmen die Clearingschwelle erreichen, müssen alle Unternehmen, die OTC-Derivate handeln, im Rahmen ihres Risikomanagements sicherstellen, dass die Clearingschwelle nicht überschritten wird. Zudem ist der Marktwert der Derivate regelmäßig zu berechnen, um diese melden zu können.

Für Treasurer bedeuten diese Neuerungen weitere Herausforderungen. Sie müssen die bisherigen Prozesse und Softwarelösungen den neuen aufsichtlichen Pflichten anpassen, ein Transaktionsregister wählen und künftig regelmäßig Marktwertberechnungen durchführen. Wenn Unternehmen Derivate aus mehreren Systemen konsolidieren müssen, wird der Anpassungsaufwand in der Regel noch größer. Mit einer zentralen Lösung stellen Unternehmen einen vollständigen Überblick über die zu meldenden Derivate sicher und unterstützen den Meldeprozess, ohne den Umweg über Banken oder externe Anbieter wählen zu müssen. Für Unternehmen, die ihr Derivategeschäft direkt in SAP führen, bietet sich ein Ansatz in SAP für das EMIR-Reporting an. Für unsere Kunden arbeiten wir bei der Hanse Orga sowohl an einer Lösung für unser SAP- als auch für unser Non-SAP-Produkt im Treasury-Bereich.

Wenn Sie erfahren möchten, inwieweit Ihr Treasury betroffen ist, sprechen Sie uns an. Wir unterstützen Sie gerne!