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Cloud-Lösungen, Saas, Hybrid – was ist eigentlich was?

Im Bereich der Finanz- und Treasury-Lösungen gibt es zunehmend neue, unterschiedliche Systeme: Man kann zwischen einer Treasury-Funktion im ERP-System, spezialisierten Zusatzlösungen, unabhängigen Treasury Management Systemen, Cloud-Lösungen, Software-as-a-Service (SaaS), Hybridlösungen etc. wählen.

Diese große Vielfalt hat am Markt zu Verwirrung geführt, so dass beispielsweise Cloud-Lösungen oft mit Software-as-a-Service gleichgesetzt werden und ERP-Systeme mit On-premise-Lösungen. Dabei gibt es hier große Unterschiede, denn Software-as-a-Service bedeutet nichts anderes, als dass die Software als Service quasi „gemietet“ wird. Es sagt nichts über die Art der Technologie aus, und es ist unerheblich, ob die Software als Cloud oder als On-premise-Lösung gemietet wird.

Was für die Entscheidung für eine Software zunächst ausschlaggebend sein sollte, ist die zugrunde liegende Technologie. Der Treasurer muss sich also fragen, ob die Software innerhalb der firmeninternen Firewall on premise installiert sein soll, oder ob externe Kapazitäten in der Cloud bevorzugt werden? Die Entscheidung darüber, ob die Software gemietet oder über einen Lizenkauf erworben werden soll, steht in vielen Fällen an zweiter Stelle.

Unterschiedliche Technologie: On-premise bzw. Cloud
On-premise-Lösung sind die klassischen Technologien, bei denen die Software beim Unternehmen liegt. Die Daten in der Software werden dabei unmittelbar vom Unternehmen selbst kontrolliert und gegen Zugriffe von außen geschützt. Treasury Systeme müssen mit anderen Systemen, wie dem zentralen ERP-Systemen, Marktplattformen etc. kommunizieren können. Installierte Lösungen bieten dafür meist direkte Integrationsmöglichkeiten.

Cloud-Lösungen sind der Trend, der sich zunehmend im Bereich Finanzen und Treasury durchsetzt. Unternehmen hosten die Software dann nicht im Unternehmen selbst, sondern transferieren Daten an externe Datenzentren. Unternehmen sind heute oft noch zögerlich bei Cloud-Lösungen, da sie Sicherheitsrisiken für ihre sensiblen Finanzdaten befürchten. Deswegen ist es wichtig, hier einen Cloud-Anbieter zu haben, der mit starker Technologie und hohen Sicherheitsvorkehrungen überzeugt. Mit Cloud-Lösungen lassen sich Ländergesellschaften und einzelne User schneller und einfacher anbinden und ein Unternehmen spart Kosten für Hardware und Wartung.

Möglich ist außerdem, On-premise- und Cloud-Lösungen flexibel zu kombinieren und als sogenannte Hybrid-Modelle einzusetzen. So kann man Sicherheitsaspekte und Flexibilitätswünsche je nach individueller Unternehmensanforderung skalieren.

Unterschiedliche Preismodelle: Lizenz erwerben oder Software mieten
Im zweiten Schritt geht es darum, wie ein Unternehmen eine Software erwerben möchte. Die gängigsten Preismodelle heute sind Lizenzerwerb und Mietmodelle. Diese sind nicht an eine Technologieform gebunden, sondern können jeweils sowohl für On-premise-Lösungen als auch Cloud-Lösungen genutzt werden, je nachdem welche Investitionsmodelle ein Anbieter jeweils ermöglicht.

Beim Lizenzerwerb müssen Unternehmen eine hohe Investition zu Beginn der Softwareeinführung einkalkulieren, dafür verfügen die Unternehmen jedoch über die Eigentumsrechte an der Software im Unternehmen.

Beim Mietpreismodell besteht die Hürde der hohen Erstinvestitionen nicht, stattdessen zahlt das Unternehmen für die Softwarenutzung eine festgelegte monatliche Gebühr, mit der das Unternehmen regelmäßige Kosten zuverlässig planen kann.

Welches Modell am besten geeignet ist, hängt vom jeweiligen Unternehmen und dessen individuellen Anforderungen ab.
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Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie auch auf dem Blog unserer Dachgesellschaft Hanse Orga Group.