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Verlängerte Übergangsfrist für SEPA – Was bedeutet das für Unternehmen?

Drei Wochen vor dem finalen SEPA-Umstellungsdatum am 1. Februar 2014 hat die Europäische Kommission in einer offiziellen Pressemitteilung eine Verlängerung der Frist um ein halbes Jahr vorgeschlagen. Damit haben Banken die Möglichkeit, auch weiterhin die bisherigen lokalen Zahlungsformate anzunehmen. Der Grund für den Vorschlag waren die vergleichsweise niedrigen Umsetzungszahlen Ende 2013, die eine vollständige und rechtzeitige SEPA-Migration aller Beteiligten unwahrscheinlich erscheinen ließen – aktuelle Zahlen aus Januar 2014 bestätigten diese Einschätzung.

Nehmen Banken die bisherigen Formate bis zum 1. August noch an?
Für Unternehmen, die zum Stichtag ihre Umstellung noch nicht abgeschlossen hatten, bedeutete dies sicherlich eine Erleichterung. Allerdings musste der Kommissions-Vorschlag zum Zeitpunkt des originären SEPA-Stichtags noch vom Europäischen Parlament und vom Ministerrat ratifiziert werden, so dass die Verlängerung noch eine rechtliche Grauzone ist. Zudem ist nicht sicher, dass alle Banken auch wirklich die bisherigen Formate bis zum 1. August 2014 annehmen. Dazu sollten Unternehmen ihre jeweiligen Banken ansprechen, ob sie alte Formate akzeptieren oder andernfalls einen Konvertierungsservice anbieten. Sicher ist zumindest, wie die Bundesbank bestätigt, dass der Abbuchungsauftrag – eine eher weniger genutzte Form der Lastschrift – nach dem 1. Februar 2014 definitiv nicht mehr zur Verfügung steht.

Vorteile der Verlängerung nutzen
Unternehmen sollten sich nicht zurücklehnen, sondern die SEPA-Umstellung zügig vorantreiben. Organisationen, die ihr SEPA-Projekt schon rechtzeitig abgeschlossen haben, können die gewonnene Zeit dazu nutzen, die SEPA-Formate länger in der Praxis zu testen. Die Verlängerung bietet zudem die Chance, Projekte zu professionalisieren, die aufgrund von Zeitmangel vielleicht nur notdürftig abgeschlossen werden konnten. Ein Beispiel hierfür ist die Mandatsverwaltung: Unternehmen müssen ihre SEPA-Mandate nachhalten. Im Fall von zahlreichen Tochtergesellschaften mit historisch gewachsenen lokalen Systemen kann das leicht unübersichtlich sein. Eine Möglichkeit, um solche lokalen Systeme einzubinden und die Mandate zentral, sicher und direkt in SAP zu verwalten, ist beispielsweise die FinanceSuite Mandatsverwaltung.

Einen Überblick über die wichtigsten Funktionen finden Sie auf unserer SEPA-Seite. Wenn Sie detailliertere Informationen wünschen, sprechen Sie uns gerne an.