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SEPA-Serie Teil 1: Eine kleine Entstehungsgeschichte und was SEPA für Unternehmen bedeutet

Seit nunmehr zehn Jahren erleichtert der Euro auch als Bargeld den europäischen Zahlungsverkehr. Die gemeinsame Währung ist ein Kernstück der im Maastrichter Vertrag von 1992 beschlossenen Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Trotz der gemeinsamen Währung gab es noch viele unterschiedliche landesspezifische Besonderheiten unter anderem in den Zahlungsverkehrssystemen, Standards und Instrumenten. Um hier Abhilfe zu schaffen und  den Zahlungsverkehr noch weiter zu harmonisieren, wurde im Jahr 2001 beschlossen (Regel Nr. 2560/2001), auch die Gebühren und Preise im Inlandszahlungsverkehr und im Euro-Zahlungsverkehr anzugleichen. Mit großer Beteiligung der europäischen Bankenverbände und einzelner Banken wurde dann 2002 der European Payments Council geschaffen, um eine Vereinheitlichung auch der Formate zu betreiben. 2004 hat dieser Ausschuss, der aus 74 Verbänden und Banken der 32 SEPA-Länder besteht, einen Fahrplan für die Entwicklung von drei neuen und einheitlichen europäischen Zahlungsinstrumenten (SEPA-Überweisung, SEPA-Lastschrift, SEPA-Debitkartenzahlung) beschlossen. Seit Januar 2008 können diese neuen Formate schon für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr genutzt werden. Einige Unternehmen haben mit der Verfügbarkeit der Formate mit der Umstellung auf SEPA begonnen. Als Vorreiter bei der Umstellung kann man die Länder Belgien, Luxemburg, Spanien und Slowenien nennen. Das Gros der Unternehmen jedoch – auch in Deutschland – widmet sich erst seit Bekanntwerden der Ablauffrist für die verpflichtende Umstellung auf die SEPA-Formate verstärkt dem SEPA-Thema. In Umfragen geben einige Unternehmen sogar heute noch an, nicht oder nur wenig über SEPA informiert zu sein.

Dabei ist der Handlungsbedarf dringend: zum 1. Februar 2014 werden die nationalen Zahlformate für Lastschriften und Überweisungen durch das SEPA-Format abgelöst. Unternehmen müssen bedenken, dass sich nicht nur der ausgehende Zahlungsverkehr verändert und umgestellt werden muss, sondern dass sich unter Umständen auch die Formate der eingehenden Nachrichten, wie Transaktionsprotokolle und Kontoinformationen in diesem Zusammenhang ändern werden. Beim Einsatz von Lösungen zur automatischen Kontoauszugsverarbeitung müssen jetzt die nötigen Einstellungen getroffen werden, damit auch SEPA-Informationen automatisiert zugeordnet und gebucht werden können. Was oft unterschätzt wird, ist die Tatsache, dass nicht nur die Buchhaltung direkt von SEPA betroffen ist, sondern dass SEPA auch Auswirkungen auf andere Abteilungen im Unternehmen hat (Personal, Treasury, Rechtsabteilung, Kundenbetreuung, IT u. a.), in denen ebenfalls Prozesse angepasst werden müssen.

Schon von Anfang hat sich die Hanse Orga mit dem SEPA-Thema befasst und sich zu einem Experten auf diesem Gebiet entwickelt. Wenn Ihr Unternehmen Beratungsbedarf hat und/oder Unterstützung beim SEPA-Umstellungsprojekt sucht, können Sie sich gerne an uns wenden.

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