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Studie: Mehr als 85 % der Finanzverantwortlichen aus Unternehmen sagen, dass Working Capital Management an Bedeutung zunehmen wird

Dies zeigt unsere Umfrage, die wir beim SLG Finanzsymposium in Mannheim, 10.-12. Juni 2015 unter den Teilnehmern des größten Finanzevents im deutschsprachigen Raum durchgeführt haben.

Wir wollten wissen, welchen Stellenwert das Working Capital Management für Unternehmen heute und in Zukunft hat, in welcher Abteilung im Unternehmen es angesiedelt ist und wie es praktiziert wird. Die Ergebnisse der Umfrage unter Finanzverantwortlichen zeigen interessante Trends auf, die wir hier für Sie zusammenfassen.  

Bemerkenswert ist, dass über zwei Drittel der Befragten das Working Capital Management entweder bereits als dauerhafte Funktion etabliert haben oder dabei sind, dies zu tun. Entsprechend der Bedeutung des Themas ist das Working Capital Management überwiegend im Treasury des Unternehmens angesiedelt und/oder auf Geschäftsführungsebene. Einige Teilnehmer gaben sogar an, über eine eigene Abteilung für das Working Capital Management zu verfügen.

Schwerpunkte der Kapitalbindung liegen naturgemäß zu in etwa gleichen Teilen in den Kundenforderungen, den Vorräten und den Lieferantenverbindlichkeiten. Die größten Potenziale werden im Bereich des Forderungsmanagements (inklusive der Verbesserung der Zahlungskonditionen) vermutet.

Die Kennzahlen werden überwiegend aus der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung herangezogen. Nur jedes dritte Unternehmen berichtet Working Capital-Kennzahlen auf Basis von Transaktionsdaten, die ein genaueres und umfassenderes Bild zum Nettoumlaufvermögen (Working Capital) eines Unternehmens bieten würden. Für das Reporting der Working Capital-Kennzahlen werden vorwiegend das bestehende ERP/SAP-System oder Excel genutzt. Einige wenige setzen auch Business Intelligence Tools ein, die in der Regel ein flexibleres, genaueres und umfassenderes Reporting ermöglichen.

Fazit: Working Capital Management wird nach wie vor als ein wichtiges Dauerthema gesehen; über zwei Drittel der Befragten (meist Großkonzerne > 2 Mrd. € Umsatz) beschäftigen sich aktuell aktiv damit. Für das Reporting werden jedoch noch weitgehend Stichtagsbetrachtungen herangezogen (Bilanz/GuV), die nur eine begrenzte Aussagekraft haben. Transaktionsdaten wären für das Reporting aufschlussreicher, werden bisher aber noch vergleichsweise wenig genutzt. Das könnte daran liegen, dass bisher nur in wenigen Fällen Business Intelligence Tools eingesetzt werden, die die Auswertung von Transaktionsdaten automatisieren und dadurch Reportings schnell verfügbar machen.

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