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"Schneller, sicherer und günstiger" - Exklusivinterview mit Carlos Gómez-Sáez in Markt und Mittelstand

Wortlaut des Interviews: Carlos Gómez-Sáez, Vorstand der Cogon AG erklärt, warum sich Unternehmen schon jetzt auf SEPA (Single European Payment Area), das neue europaweit einheitliche elektronische Zahlungsverfahren für Überweisungen und Lastschriften, umstellen sollten.

MuM: Was bedeutet SEPA für mittelständische Unternehmen?
Carlos Gómez-Sáez: Zunächst einmal wartet auf die Unternehmen jede Menge Arbeit: Alle Kunden- und Lieferantenstammdaten werden mit zusätzlichen Informationen auf das neue SEPA-Format angereichert. Darüber hinaus muss jede Firma ermitteln, welche Bereiche in den SEPA-Migrationsprozess involviert sind und welche internen Abläufe wie angepasst werden müssen.

MuM: Was sind die Vorteile?
Gómez-Sáez: Von der europaweiten Vereinheitlichung von Abwicklungsprozessen und gesetzlichen Regelungen profitieren mittelständische Unternehmen direkt. Zum Beispiel rechnen wir mit einem enormen Einsparungspotential bei den Bankgebühren durch den verschärften Wettbewerb unter den Geldinstituten. Insgesamt wird der europäische Zahlungsverkehr schneller, sicherer, günstiger und transparenter. Der länderübergreifende, homogene Zahlungsverkehr kann Unternehmen auch neue Märkte eröffnen: zum Beispiel durch die europaweit einheitliche Abwicklung des SEPA-Lastschriftverfahrens. Dazu kommen im Idealfall Synergiepotentiale im eigenen Unternehmen: Zum Beispiel aus einer möglichen Automatisierung von Standard-Prozessen oder aus der Überlegung heraus den Zahlungsverkehr zu zentralisieren. Die Einsparmöglichkeiten sind so vielfältig wie auch individuell.

MuM: Wie können sich die Firmen auf die Veränderungen vorbereiten?
Gómez-Sáez: Zunächst empfehlen wir allen Unternehmen einen SEPA-Verantwortlichen zu benennen, der alle Aktivitäten koordiniert und das Enddatum im Auge behält. Als nächstes müssen alle Kunden- und Zahlungsprozesse systematisch auf mögliche Anpassungen hinsichtlich Stammdatenerhebung, neuer Fristsetzung und sonstigen Prozessanpassungen abgeklopft werden. Wegen der Komplexität des Themas raten wir Unternehmen einen Experten zu konsultieren, denn der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Wir bieten unseren Kunden zum Beispiel einen ersten, kostenlosen Überblick per Webinar an. Für eine kundenspezifische Analyse haben wir zusätzlich einen Discovery Workshop entwickelt, in dem wir gemeinsam den Status quo ermitteln und darauf basierend einen individuellen Fahrplan für die SEPA-Migration entwerfen.

MuM: Was für Folgen hat eine Nicht-Beachtung der Migration?
Gómez-Sáez: Kein Unternehmen kann sich dem Thema SEPA-Migration entziehen, früher oder später muss sich jeder Marktteilnehmer damit beschäftigen. Firmen können jedoch durch die rechtzeitige Migration auf die SEPA-Formate viele unnötige Kosten vermeiden. Diese fallen zum Beispiel durch Format-Konvertierung, Parallelbetrieb und Preisaufschläge bei der Auftragsannahme in dann ungültigen Zahlungsformaten an.